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Standardmaße für Türen

Gibt es eigentlich Standardmaße für Türen? Die Antwort lautet: Ja! Die Angaben dazu findet man in der DIN 18101. Dort sind neben der Türgröße auch die Maße für Wandöffnungen und Zargen festgehalten.

Vorteile der Standardmaße: Zimmertüren fachgerecht einbauen

Sowohl beim Hausbau als auch bei der Renovierung älterer Immobilien werden die Standardmaße für Türen relevant. Ganz gleich, ob Haustüren oder Innentüren. Durch die DIN 18101 wird gewährleistet, dass die Montage des Türblattes und der Zarge fachgerecht erfolgen kann, selbst wenn sie getrennt geliefert werden. Bei Türen nach Maß entfällt dieser Vorteil, da das Nennmaß der Innentür nicht mehr der DIN-Norm 18101 entspricht.

Wie werden die Maße für Türen ermittelt?

Für genauere Informationen schauen Sie in unserem FAQ-Beitrag “Tür ausmessen” vorbei. Grundsätzlich gilt: Um die Höhe zu ermitteln, messen Sie von der Oberkante des Fußbodens bis Unterkante Sturz. Die gängigsten Maße für die Höhe der Türblätter sind 198,5 cm und 211,0 cm. Das Maß der Wandöffnung verrät Ihnen die Breite. Die gängigsten Maße sind hier 61,0 cm bis 98,5 cm. Und für die Tiefe müssen Sie die Wandstärke messen.

Türblatt - Höhe: Die gängigsten Türmaße in Millimeter (mm):

  • 1985 mm
  • 2110 mm

Türblatt - Breite: Die gängigsten Türmaße in Millimeter (mm):

  • 610 mm
  • 735 mm
  • 860 mm
  • 985 mm

Stumpfe und gefälzte Türen

Bei Standardmaßen für Türen wird außerdem zwischen zwei Kategorien unterschieden. So gibt es DIN Maße für “gefälzte” und “stumpfe Türen”. Dabei bildet das Türblattaußenmaß immer die Grundlage für die Messung. Berücksichtigen Sie diesen Umstand, wenn Sie eine Tür ausmessen wollen oder die Maße beim Kauf einer Tür an den Shop weitergeben.

Was ist bei den Kosten zu beachten?

Die Faustregel lautet: Je größer die Tür, desto höher der Preis. Die Kosten fallen zusätzlich höher aus, wenn es sich bei der Tür um eine Sonderanfertigung also zum Beispiel eine Glastür nach Maß handelt. Konkret bedeutet das: Größe und Sondermaße entscheiden darüber, wie kostenintensiv die Anschaffung wird.

Aus ökonomischer und praktischer Sicht ist es ratsam eine Tür nach Standardmaßen zu wählen. Der Vorteil liegt hier vor allem darin, dass sie einerseits günstiger ist - zudem kann eine Tür mit Standardmaßen später auch einfacher wieder ausgetauscht werden. Übrigens spielt die Öffnungsrichtung (also DIN links und DIN rechts) beim Austausch keine Rolle. Bei Türen mit Sondermaßen ist der Aufwand eines Austausches höher.

Während man im privaten Bereich meist die Wahl hat, ob die Tür Standard- oder Sondermaße haben soll, gibt es auch Fälle, in denen Sondermaße zwingend notwendig werden.

Normung für barrierefreies Bauen

So gibt es Einrichtungen, die darauf achten müssen, dass sie für alle Personengruppen zugänglich sind. Im Grunde sind das alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen - darunter Kindergärten oder Praxisräume. In diesem Fall greift die DIN 18040 für behindertengerechtes und barrierefreies Bauen.

Für barrierefreie Zugänge bietet sich eine Türbreite von mindestens 985 mm an. Bei dieser Breite kommen sowohl Menschen mit Rollstuhl als auch Eltern mit ihrem Kinderwagen problemlos durch die Tür. Natürlich kann dieser Aspekt auch auf den privaten Bereich übertragen werden, um barrierefreies Wohnen zu ermöglichen.

Ihr Experte, wenn es um Türen geht

Sollte es offene Fragen geben oder der Wunsch nach einer Beratung zum Thema “Standardmaße für Türen” bestehen, können Sie sich jederzeit an unser Fachpersonal wenden. Mit langjähriger Erfahrung und hilfreichen Tipps stehen wir Ihnen kompetent zur Seite. Wir freuen uns schon, Sie bei Ihrem Projekt zu unterstützen.

 

StandardmaßeBreite Höhe DIN 18101