Türen und Beschlag Paul 24 GmbH

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Echtholzfurniertür mit Edelstahllisenen

Echtholz furnierte Innentüren mit eingelassenen Edelstahllisenen

Eingelassen in die Oberfläche, treten sie leicht hervor und erzeugen eine zurückhaltende Design-Note.
Die silberfarben matten Lisenen verleihen dem Türblatt eine dezente Note.

Natur pur! Holz steckt voller Charakter und Leben. Es ist uns vertraut, wie kein anderes Material.
Das beste vom Holz – das Furnier. Es ist echtes Holz in seiner schönsten Form. Individuelle Farben, Maserungen und Strukturen machen jede Furnieroberfläche zu einem Unikat und einzigartigen Zeugnis der Natur. Ob als Möbelstück, Bodenbelag oder als Türoberfläche. Echtholzfurniere erzeugen durch ihren unverfälschten Charme eine wohnliche Atmosphäre, die einfach zum Wohlfühlen einlädt.

Für die Herstellung der dünnen Furnierblätter kommen nur ausgewählte Baumstämme in Frage. Um aus diesen Furnierblättern wiederum eine hochwertige Furniertür herstellen zu können kann auf eines nicht verzichtet werden: Den Menschen. Sein Wissen, seine Erfahrung und nicht zuletzt seine Liebe zum Holz machen unsere furnierten Innentüren zu wertvollen Unikaten.
Erleben Sie die Designs, die Vielfalt und den unbestechlichen Charme unserer Innentür - Furnierkollektion.

Furnier gehört zum Edelsten, das man aus Holz herstellen kann. Es verschönert Möbel, Türen, Parkett und vieles mehr. Jedes Echtholzfurnier ist ein wertvolles Unikat, das jedem Produkt seinen individuellen Charakter verleiht. Was ist oder versteht man genau unter Furnier? Bei Furnier handelt es sich um dünne Blätter aus Holz (0,3 bis 6 mm), die durch Sägen, Messerschnitt oder Schälen vom Stamm abgetrennt werden. Anschließend werden sie auf ein Trägermaterial aufgeleimt. Trägermaterialien können Spanplatten, MDF-Platten, Multiplexplatten oder Sperrholz sein. Furnier gehört zum Edelsten, das man aus Holz herstellen kann. Früher konnten sich nur Könige, Adlige und reiche Bürger furnierte Möbel leisten. Heute ist echtes Holz für jeden erschwinglich. Mittels erhaltener Objekte und Abbildungen auf Grabmälern und Keramiken kann man den Weg des Furniers von Ägypten über Griechenland und das Römische Reich bis in das Mittelalter verfolgen. Eine Blütezeit erlebte das Furnier in der Renaissance, im Barock und im Rokoko. Die Herstellung selbst kleiner Mengen Furnier war in den damaligen Zeiten so arbeits- und zeitaufwändig, dass diese Technik ausschließlich für dekorative Zwecke eingesetzt wurde und die hergestellten Objekte nur wohlhabenden Bevölkerungsschichten vorbehalten waren. Anfang des 19. Jahrhunderts gelang es, die Arbeitsmethoden der Furnierherstellung zu mechanisieren. Der Übergang von der handwerklichen zur industriellen Herstellung ermöglichte die Verarbeitung von Furnieren in großen Mengen. Die erste Furnierfabrik in Deutschland wurde 1843 in Freiburg gegründet. Mit der Inbetriebnahme der ersten Messermaschinen in Hamburg im Jahre 1870 entstand die heutige Furnierindustrie. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges bis Mitte der 60er Jahre war Furnier das dominierende Oberflächenmaterial. Grund war der zunehmende Einsatz von Holzwerkstoffen (insbesondere Spanplatten) in der Tür- und Möbelindustrie. Heutzutage sind furnierte Türen für jeden erschwinglich und verschönern Millionen von Wohnungen und Häusern mit ihrer einzigartigen Oberfläche. Wie wird furnier genau hergestellt? Nach dem Fällen der Bäume und einer sachgerechten Lagerung müssen die Stämme ständig mit Wasser berieselt werden um durch die Feuchtigkeit Farbveränderungen und Rissbildung durch Austrocknung zu vermeiden. Vor der Verarbeitung werden dann die Stämme entrindet und entsprechend der Form und des Herzrisses des Stammes für die Weiterverarbeitung markiert. Nach dem Entrinden werden die Stämme gekocht bzw. mit heißem Wasser gedämpft um den Holz die notwendige Geschmeidigkeit zu geben damit ein glatter Schnitt und eine einwandfreie Aufarbeitungsqualität gewährleistet werden kann. Durch die Dauer des Koch- bzw. Dämpfvorgangs wird die Farbe des Furniers beeinflusst. So verändert sich z.B. die ursprünglich weiße Farbe der Buche durch das Dämpfen zu einem rosa- bzw. lachsfarbenen Ton. Abhängig von der Holzart und dem Farbanspruch sind Dämpfzeiten von einem Tag bis zu zwei Wochen notwendig. Im nächsten Arbeitsschritt wird das Holz in dünne Schichten geschnitten. Dazu sagt man auch „gemessert“ oder „geschält“. Nach dem Scheiden werden die noch feuchten Furnierblätter mit speziellen Trocknungsmaschinen getrocknet. Durch das Trocknen wird auch gleichzeitig ein Bügeleffekt erzielt. Im Türenwerk werden dann die einzelnen Furnierblätter, entsprechend der gewünschten bzw. bestellten Oberfläche zu einem sogenannten Furnierdeck zusammengefügt.

Woher kommt der Begriff Lisene?
Das Wort Lisene (von frz. lisière = Saum, Rand, Kante) wird auch im Bauwesen als Mauerblende beschrieben mit der eine schmale und leicht hervortretende vertikale Verstärkung der Wand gemeint ist.
In der Architektur ist mit Lisene die optische Gliederung von Wandflächen gemeint.